1. Advent – Apfel-Baiser-Torte

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Während ich an diesem winterlichen Morgen vor meiner dampfenden Tasse Kakao sitze, blicke ich aus dem Fester und schaue auf meine schneebestäubte romantische Heimat. Bei diesem Anblick würde wohl sicher so ziemlich jeder „It’s beginning to look a lot like Christmas…“ anstimmen. Kaum zu glauben, dass die erste Kerze brennt und pünktlich zum Adventssonntag zarte Schneeflocken vom Himmel fallen, die Häuser, Straßen und Wälder in ein weißes Winterkleid hüllen.

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Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf die magische Adventszeit freue. In den nächsten Wochen werden hier Postkarten geschrieben, Geschenke verpackt und mit tiefster Hingabe Plätzchen und Torten gebacken. Los, packt Eure Koffer mit Zucker, Mehl, Zimt und Liebe und begebt Euch zusammen mit mir auf eine genüssliche Winterreise. Bis hin zum Weihnachtfest erwarten Euch noch vier weihnachtliche Rezeptideen.

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Heute möchte ich Euch das Rezept für diese köstliche Apfel-Baiser-Torte mit an die Hand geben. Hier trifft feiner Mandel-Biskuit, auf knuspriges Mandel-Baiser, eine Zimt-Schmand-Creme und eine Apfel-Fruchteinlage. Aufmerksamen Lesern müsste jetzt direkt auffallen, dass die Torte eine winterliche Interpretation meiner Erdbeer-Baiser-Torte ist. Die Erdbeer-Baiser-Torte wurde im Sommer so zahlreich nachgebacken. Von einigen Lesern wurde der Wunsch geäußert, dass ich dem Rezept eine Prise „weihnachtlichen Glanz“ einhauche, sodass das Törtchen auch zur Weihnachtszeit serviert werden kann. Et voilà – pünktlich zum 1. Advent hier das Rezept für Euch! Noch ein kleiner Tipp zum Abschluss von mir: Ich empfehle, Baiser-Torte immer an dem Tag zu schichten, an dem sie auch serviert werden. So bleibt das Baiser noch schön knusprig.

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Falls ihr die Torte nachbackt, dann markiert mich doch gerne auf Instagram (@mitliebezurtorte), damit ich eure Werke auf keinen Fall verpasse und bewundern kann. Ich freue mich nämlich immer wieder Eure nachgebackenen Werke zu sehen. Ich wünsche Euch nun einen zauberhaften ersten Advent und eine nicht enden wollende Freude beim Backen.

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Zutatenliste

Zutaten Mandel-Biskuit:

125 g Butter, zimmerwarm

125 g Zucker 

1 Pck. Vanillezucker

1 Prise Salz 

5 Eigelb

115 g Mehl 

40 g gemahlene Mandeln

1 TL Backpulver

85 ml Amaretto (ersatzweise Milch)

Zutaten Mandel-Baiser:

5 Eiweiße 

1 Prise Salz

250 g Zucker

100 g Mandelblättchen

Zutaten Zimt-Schmand-Creme:

400 g Schmand 

250 g Mascarpone

40 g Zucker

2 Pck. Vanillezucker

1/2 TL Zimt

Zutaten Apfel-Fruchteinlage:

2-3 Äpfel (600 g)

50 ml Amaretto (ersatzweise Apfelsaft) 

1 Pck. Vanillepuddingpulver 

300 ml Apfelsaft

1 Pck. Vanillezucker 

35 g Zucker

1 Msp. Zimt

1 EL Rosinen

Mein Rezept

Backzeit: 35 Minuten

Temperatur: 175°C  (Ober -/ Unterhitze)

Backform: 2 x Ø 26cm Springform

Zubereitung Mandel-Biskuit & Mandel-Baiser:

Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Springformen mit einem Durchmesser von 26 cm mit Backpapier auskleiden. Anschließend zimmerwarme Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz blass luftig aufschlagen. Nach und nach und unter ständigem Rühren die Eigelbe zu dem Zucker–Butter–Gemisch geben. Danach das Mehl mit dem Backpulver in die Schüssel sieben, den Amaretto (ersatzweise Milch) und die gemahlenen Mandeln mit dazugeben und alles nochmal auf mittlerer Stufe zu einem geschmeidigen Teig aufschlagen. Den Teig gleichmäßig in die zwei vorbereiteten Springformen streichen.

Anschließend das Eiweiß auf niedriger Stufe in einer (sauberen!) Rührschüssel mit der Küchenmaschine aufschlagen bis sich kleine Luftbläschen bilden. Die Hälfte des Zuckers dazugeben und auf mittlerer Stufe weiterschlagen. Sobald die Masse Spitzen schlägt,  kann der restliche Zucker nach und nach und unter ständigem Rühren dazu gegeben werden. Sobald sich die Zutaten verbunden haben und der Zucker sich aufgelöst hat, kann die Baisermasse auf dem schon aufgestrichenen Teig verteilt werden. Zum Schluss die Mandelblättchen darauf verteilen und 35 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Die fertig gebackenen Böden aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen.

Zubereitung Zimt-Schmand-Creme:

Schmand, Mascarpone, Zucker, Vanillezucker und Zimt in eine Schüssel geben und auf mittlerer Stufe kurz aufschlagen. Die fertige Creme in einen Spritzbeutel geben und kühl stellen.

Zubereitung Apfel-Fruchteinlage:

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. 50 ml Amaretto (ersatzweise Apfelsaft) mit Vanillepuddingpulver glatt anrühren. Den Apfelsaft mit Vanillezucker, Zucker und Zimt zum Kochen bringen. Sobald der Saft kocht, die Äpfel dazugeben und 8-10 Minuten bei niedriger Stufe leicht köcheln lassen. Anschließend das Vanillepuddingpulver-Gemisch und die Rosinen unter Rühren zugießen bis eine puddingähnliche Konsistenz entsteht. Den Topf vom Herd nehmen und die Masse erkalten lassen.

Zur Fertigstellung:

Die ausgekühlten Böden nun mit einem Tortenretter vom Backpapier lösen und um den ersten Boden einen Tortenring mit dem Durchmesser von 26 cm stellen. Am äußeren Rand zunächst eine Bahn von der Zimt-Schmand-Creme aufdressieren, die Innenfläche der Bodenschicht mit der Apfel-Fruchteinlage bestreichen. Anschließend die restliche Zimt-Schmand-Creme aufdressieren und mit einer Winkelpalette glatt verstreichen. Den zweiten Boden mithilfe eines Tortenretters oben auflegen und die Torte nun nochmal 3-4 Stunden kühl stellen.

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♡ Viel Spaß beim Nachbacken ♡

 

Alles Liebe

Evelin

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Ob ein klassischer Apfelkuchen nach Omas Rezept, eine aufwendig verzierte Torte oder ein zimtiges Hefegebäck, welches das ganze Backstübchen mit einem herrlichen Duft erfüllt – 

an diesen süßen Momenten des Lebens möchte ich Euch teilhaben lassen. Jeden Sonntag um 13 Uhr gibt es einen neuen Blogpost von mir!

WUSSTEST DU SCHON, DASS

♡ … Backen viel mehr als nur bloßes Zusammenrühren von Zucker, Zimt und Mehl ist?

♡ … es beim Backen darauf ankommt sich Zeit zu nehmen z.B. für präzises Abwiegen von Zutaten, für die genaue Beachtung von Gehzeiten und eine großzügige Prise Liebe in keinem Fall fehlen darf!

für mich das Backen einfach die schönste Nebensache der Welt ist, weil tolle Erinnerungen aus den Kindheitstagen geweckt werden und weil man all seine Liebsten um sich herum hat, sobald es im ganzen Hause nach Kuchen duftet.

Für Anregungen und Kritik bin ich jederzeit sehr dankbar. Solltet ihr Fragen haben oder Euch etwas unklar sein, meldet Euch bitte bei mir per Mail oder schreibt mir direkt in den Blog-Kommentaren.

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