Süßes Glück in zartem Rosa! – Himbeer-Pistazienmousse-Torte

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Seit Monaten Euer absoluter Liebling auf dem Blog: die Himbeer-Pistazien-Torte! Ich habe bereits unzählige Bilder von der nachgebackenen Torte und liebenswerte Kommentare von Euch erhalten und freue mich immer wieder, dass mein Liebling auf dem Tortenbuffet auch bei Euch geschmacklich so gut ankommt!

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Natürlich soll Euch nicht langweilig werden, deswegen habe ich eine neue Interpretation der Himbeer-Pistazien-Torte ins Leben gerufen. Lasst Euch das mal auf der Zunge zergehen: Zuerst wäre da ein saftiger Pistazien-Biskuit, gefolgt von einem erfrischenden Himbeer-Fruchtkern und einer zarten Himbeermousse. Eingeschlossen in einer luftigen Pistazienmousse und einer zartrosa Mirror glaze habt ihr ein Törtchen geschaffen, welches nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch einfach nur für ein freudiges Lächeln im Gesicht sorgt.

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Zugegeben, die Torte sieht wirklich seeeeeehr aufwendig auf! Wenn Ihr Euch die einzelnen Zubereitungsschritte allerdings auf mehrere Tage einteilt, dann werdet ihr Euch wundern, wie simpel die Zubereitung von Zucker, Mehl und rohem Ei bis hin zum fertigen Törtchen ist.

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Teilt Euch die Zubereitung am Besten auf 3 Tage auf. An Tag 1 backe ich den Pistazien-Biskuit, bereite die Himbeer-Fruchteinlage und die Himbeermousse zu. Geschichtet kommt das Törtchen dann über Nacht ins Gefrierfach. An Tag 2 rühre ich die Pistazienmousse an und fülle die bereits angefrorene Torte mit der Mousse auf. Dann wandert das Törtchen wieder im Gefrierfach. Am 3. Tag nehme ich mir dann ganz gemütlich Zeit für die Dekoration und natürlich für den besten Part: Torte anschneiden und genüsslich mit meinen Lieblingen vernaschen!

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Ich bin sehr gespannt, wie das Himbeer-Pistazien-Törtchen 2.0 bei Euch ankommt. Natürlich bereitet Ihr mir immer wieder eine Freude, wenn ich Eure nachgebackenen Werke zu sehen bekomme. Falls ihr die Torte also nachgebacken habt, dann markiert mich doch gerne auf Instagram (@mitliebezurtorte), damit ich eure Werke auf keinen Fall verpasse und bewundern kann. In diesem Sinne wünsche ich Euch einen zauberhaften und sonnigen Sonntag.

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Zutatenliste

Zutaten Pistazien-Biskuit:

100 g Butter (weich)

1 Prise Salz

100 g Zucker

2 Eier, zimmerwarm

55 g Mehl 

55 g gemahlene Pistazien 

4 g Backpulver

Zutaten Himbeer-Fruchteinlage:

200 g Himbeer-Fruchtpüree

2  EL Zucker

20 g Speisestärke

140 g TK-Himbeeren

Zutaten Himbeermousse:

150 TK Himbeeren

20 g Zucker

60 g weiße Kuvertüre, gehackt

2 Blätter Gelatine

150 g Schlagsahne 

Zutaten Pistazienmousse:

200 g Sanfte Pistaziencreme

225 g Milch

225 g Sahne

100 g weiße Kuvertüre, gehackt 

8 Bl. Gelatine

400 g Schlagsahne

Zutaten Mirror glaze:

6 Blätter Gelatine

150 g Glukosesirup

75 g Wasser

150 g Zucker

100 g gezuckerte Kondensmilch, z.B. „Milchmädchen“

150 g weiße Schokolade

rosa Lebensmittelfarbe

Dekoration: 

6 Macarons (4 Himbeer-Macarons & 4 Vanille-Macarons)

1 Handvoll Himbeeren

1 EL gehackte Pistazien

2 EL gehackte & gefriergetrocknete Himbeeren

Mein Rezept

Backzeit: 30-35 Minuten

Temperatur: 175°C  (Ober -/ Unterhitze)

Backform:  1 x Springform 20 cm Durchmesser, 1 verstellbarer Tortenring

Zubereitung Pistazien-Biskuit:

Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine runde Backform mit dem Durchmesser von 20 cm mit Backpapier auskleiden. Anschließend Butter mit dem Zucker, Salz und Vanilleextrakt weiß-cremig aufschlagen. In einer separaten Schüssel die Eier kurz aufschlagen bis sie schaumig sind und nach und nach zu dem Zucker-Butter-Gemisch geben. Danach Mehl und Backpulver mischen und auf die Ei-Butter-Masse sieben, gemahlene Pistazien ebenfalls dazugeben. Alles auf mittlerer Stufe nochmal zu einem geschmeidigen Teig aufschlagen. Den fertigen Teig gleichmäßig in die vorbereitete Springform streichen und 30-35 Minuten im Ofen backen.

Zubereitung Himbeer-Fruchteinlage:

100 ml Himbeer-Fruchtpüree mit der Speisestärke glatt rühren. Das restliche Püree mit Zucker zum Kochen bringen. Nun das Speisestärke-Gemisch unterrühren, bis eine puddingähnliche Konsistenz entsteht. Den Topf vom Herd nehmen, die Tiefkühl-Himbeeren mit einem Spatel vorsichtig unterrühren.

Zubereitung Himbeermousse:

TK-Himbeeren pürieren und durch einen Sieb streichen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Das Himbeerpüree mit Zucker in einen Topf geben und erhitzen. Topf vom Herd ziehen, die gehackte weiße Schokolade hinzugeben und solange einrühren bis sich alles aufgelöst hat. Gelatine ausdrücken und ebenfalls in der heißen Flüssigkeit auflösen. Die Masse abkühlen lassen bis sie nur noch handwarm ist. Sobald die Masse geliert, in einer separaten Schüssel mit einem Handrührgerät die kalte Sahne aufschlagen und vorsichtig mit einem Spatel unter das Himbeerpüree heben.

Zubereitung Pistazienmousse:

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Milch und 225 g Sahne in einen Topf geben und erhitzen. Topf vom Herd ziehen, Gelatine ausdrücken und in der heißen Flüssigkeit auflösen. Sanfte Pistaziencreme und die gehackte weiße Schokolade hinzugeben und solange einrühren bis sich alles aufgelöst hat. Mit einem Pürierstab die Masse nochmal glatt pürieren. Die Pistaziensahne abkühlen lassen bis sie nur noch handwarm ist. Sobald die Masse geliert, in einer separaten Schüssel mit einem Handrührgerät die kalte Sahne aufschlagen und vorsichtig mit einem Spatel unter die Pistaziensahne heben.

Fertigstellung:

Falls der Biskuit in der Mitte etwas hügelig geworden sind, kann man diesen mit einem Tortenmesser begradigen. Nun den Biskuitboden in einen Tortenring mit entsprechendem Durchmesser legen. Die Himbeer-Fruchteinlage gleichmäßig darauf verstreichen und etwa 1 Stunde lang im Gefrierfach anfrieren lassen. Anschließend die Himbeermousse gleichmäßig auf der Fruchteinlage verteilen und mit einer Winkelpalette glatt aufstreichen. Nun die Torte 3 Stunden oder über Nacht im Gefrierfach kalt stellen. Sobald die Torte gefroren ist, kann sie aus dem Tortenring gelöst werden. Den Tortenring auf einen Durchmesser von 24 cm einstellen und diesen mit Tortenrandfolie auskleiden. Nun mit einem Spritzbeutel zunächst die Ränder rund um die bereits angefrorene Torte mit Pistazienmousse auffüllen. Die Form vorsichtig einige Male auf die Arbeitsfläche klopfen, damit auch die letzten Zwischenräume ausgefüllt sind. Anschließend mit der restlichen Mousse die Torte bedecken. Im Gefrierfach über Nacht gefrieren lassen.

Mirror glaze:

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Zucker. Wasser und Glukosesirup in einen Topf geben und zum Kochen bringen (100 Grad). Den Topf vom Herd nehmen und anschließend die gesüßte Kondensmilch einrühren. Die Gelatine ausdrücken und in der heißen Flüssigkeit auflösen. Die weiße Schokolade ebenfalls dazugeben, 2 Minuten warten und dann solange rühren bis die Schokolade sich komplett aufgelöst hat. Die Lebensmittelfarbe einrühren (Bitte dezent dosieren!) und zum Schluss die Masse mit einem Stabmixer zu einer glatten Glasur vermengen. Die Glasur nun bei Zimmertemperatur herunterkühlen lassen. Jetzt ist es ganz wichtig den richtigen Zeitpunkt bzw. die richtige Temperatur (35 Grad) zu erwischen! Deswegen sollte man zwischendurch immer mal wieder die Konsistenz mit einem Esslöffel testen. Sobald die Glasur leicht anfängt zu gelieren und sich gießen lässt wie gezuckerte Kondensmilch (z.B.Milchmädchen), kann die Torte mit der Glasur überzogen werden. Dafür ein Kuchengitter auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stellen, welches die herab fließende Glasur auffangen kann. Die gefrorene Torte aus der Form lösen, auf das Kuchengitter setzen und schön gleichmäßig mit dem Mirror-Glaze überziehen. Für den Fall, dass die Schicht etwas dünn geraten ist und nicht gleich auf der gefrorenen Torte anzieht, kann man den Vorgang mit der aufgefangenen Flüssigkeit wiederholen.

Dekoration:

Die noch gefrorene Torte auf eine Tortenplatte setzen. Gefriergetrocknete an den unteren Rand der Torte drücken und im letzten Schritt die Torte dezent mit Macarons, Himbeeren und gehackten Pistazien dekorieren. Vor dem Servieren die Torte etwa 2 bis 3 Stunden bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank ungefähr 4 Stunden auftauen lassen.

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♡ Viel Spaß beim Nachbacken ♡

 

Alles Liebe

Evelin

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Jule

    Danke für das tolle Rezept- reicht es auch die Torte im Kühlschrank über Nacht zu lassen oder muss das im Gefrierfach sein-,stelle mir gefrorenen Boden wenig lecker vor

    1. Evelin

      Liebe Jule,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. 🙂
      Natürlich isst man die Torte nicht in gefrorenem Zustand.
      Vor dem Servieren sollte man die Torte etwa 2 bis 3 Stunden bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank ungefähr 4 Stunden auftauen lassen.
      Viel Spaß beim Nachbacken! 🙂

      Liebe Grüße

      Evelin

  2. Sara

    Liebe Evelin
    Ich durfe schon viele deiner wunderbaren Rezepte erfolgreich nachbacken. Nun würde ich dieses hammer Rezept gerne für meine Mutter zubereiten.
    Ein Problem habe ich jedoch, ich möchte ungern Blattgelatine verwenden. Kann man stattdessen auch Pulver-Rindergelatine oder eine pflanzliche Alternative nutzen? Wenn ja, im welchem verhältnis?
    Vielen lieben Dank und herzliche Grüsse
    Sara

    1. Evelin

      Liebe Sara,

      zunächst einmal freue ich mich, dass du bereits schon einige meiner Rezepte ausprobiert hast. 🙂
      Diese zartrosa Torte ist wohl die perfekte Wahl, um deine Mama glücklich zu backen. 🙂
      Grundsätzlich kannst du Blattgelatine auch durch Agar-Agar ersetzen.
      Dabei entspricht 1 TL Agar-Agar etwa 6 Blättern Gelatine.
      Wichtig ist, dass du das Geliermittel 2 min lang in Flüssigkeit aufkochen lässt.
      Beim Mousse sollte es problemlos klappen, wenn du die Gelatine durch Agar-Agar ersetzt, allerdings kann ich bisher noch keine Erfahrungen mit die teilen, wie es bei dem Mirror-Glaze aussieht.
      Für die Himbeermousse kannst du das Agar-Agar mit dem Himbeerpüree und Zucker aufkochen lassen.
      Für die Pistazienmousse kannst du es in Milch und Sahne aufkochen lassen und beim Mirror-Glaze einfach mit Zucker Wasser und Glukosesirup aufkochen lassen.
      Ich hoffe, das hilft dir weiter. 🙂
      Jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß und vor allem gutes Gelingen beim Nachbacken.

      Viele liebe Grüße

      Evelin

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für mich das Backen einfach die schönste Nebensache der Welt ist, weil tolle Erinnerungen aus den Kindheitstagen geweckt werden und weil man all seine Liebsten um sich herum hat, sobald es im ganzen Hause nach Kuchen duftet.

Für Anregungen und Kritik bin ich jederzeit sehr dankbar. Solltet ihr Fragen haben oder Euch etwas unklar sein, meldet Euch bitte bei mir per Mail oder schreibt mir direkt in den Blog-Kommentaren.

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